Ein Programmpunkt der Denkwerkstadt 2025: Das Frauenmuseum Hittisau
(c) Angela Lamprecht

Denkwerkstadt 2025: Getting Things Done – Zuversicht als Gestaltungskraft

13.10.2025– 15.10.2025

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Doch in welchen Fugen befand sie sich eigentlich ursprünglich? Und war sie dort dauerhaft verankert? Ist die Veränderung unserer Städte nicht ihre einzige Konstante? Alle Entwicklungen in den letzten Jahrhunderten wurden immer von Menschen angestoßen, die sich sicher waren, dass die Zukunft besser wird als die Gegenwart und die an ihre eigene Gestaltungskraft glaubten.

Auch heute sind es häufig Initiativen und aktive Bürger, die Dinge auf den Weg bringen. Unsere Aufgabe ist es, in diesen Prozessen unterstützend tätig zu sein. Als Brückenbauer und Wegbegleiter der Umsetzung. Was uns hilft, ist, selbst zuversichtlich auf unsere Städte und die ihnen innewohnende Veränderungsmöglichkeit zu blicken.

Umgang mit Unsicherheit & Psychologie von Netzwerken

Die diesjährige Denkwerkstadt vom 13. – 15. Oktober 2025 führt uns in den Bregenzerwald.

Mit der Philosophin Natalie Knapp und dem Wissenschaftsjournalisten Ulrich Schnabel beschäftigen wir uns mit dem Umgang mit Unsicherheit, der Psychologie von Netzwerken sowie der Frage, wie man in bewegten Zeiten angemessene Entscheidungen trifft.

Der Titel der Denkwerkstadt »Getting Things Done« geht zurück auf eine weltweite Wanderausstellung über die besondere Vorarlberger Baukultur. Die Ausstellung rückte dabei nicht die Ergebnisse – die Häuser – in den Vordergrund, sondern ging der Frage nach, was es braucht, damit in einer ländlichen Struktur überhaupt derlei Außergewöhnliches entstehen kann. Die Antwort: gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe zwischen allen Beteiligten, die Transformation alten Wissens in moderne Zeiten, das Denken in Kreisläufen – und die Zuversicht, dass es klappen wird.

Im Miteinander mehr erreichen

So entstand unter anderem das Frauenmuseum in Hittisau – das einzige Frauenmuseum weltweit, das sich in einer ländlichen Region befindet. Es beschäftigt sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft – und das in einem mehrfach ausgezeichneten Gebäude, das neben dem Museum auch die ortseigene Feuerwehr und den Vereinstreffpunkt beherbergt.

Ein weiteres Beispiel für zuversichtliche Gestaltungskraft ist das Projekt »Bus:Stop« in der kleinen Gemeinde Krumbach (rund 1.000 Einwohner). Beim Nachdenken über die Gestaltung der zu erneuernden Bushaltestellen im Ort begann ein kleines Team, über das Notwendige hinauszudenken.

Was daraus entstand, ist das Ergebnis einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit, in der sich rund 300 Menschen engagierten. In enger Kooperation mit lokalen Handwerkern und regionalen Partnerarchitekten entstanden sieben »Buswartehüsle« von sieben unterschiedlichen internationalen Architekturteams. Ein Miteinander von Mensch und Natur, von Tradition und Moderne, von Handwerk und Baukultur.

Mit einigen Verantwortlichen dieser Projekte werden wir uns vor Ort austauschen, um mehr über zuversichtliche Kooperationen und gelungene Projekte zu erfahren.

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